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Leistungsauftrag 2011 bis 2014

  1. Leistungsauftrag des Vorstandes an die Fachstelle

    1. Einleitung

      Der Verein Fokus-plus in Olten (Trägerschaft) führt an der Baslerstrasse 66 in Olten eine Fachstelle für Sehbehinderte. In Solothurn, an der Zuchwilerstrasse 41, werden Teilangebote erbracht.
    2. Aufgaben

      Zum Auftrag gehören folgende Dienstleistungen:

      • Erfüllung des Leistungsauftrages BSV 2011-2014
      • Mitarbeit in der Einfachen Gesellschaft: Zusammen mit dem Präsidenten (Weisungsrecht), Wahrnehmung der Interessen und des Stimmrechts und Mitarbeit in Arbeitsgruppen
      • Reha-Informatik für Sehbehinderte gemäss Konzept
      • Rechenschaftspflicht gegenüber Trägerschaft:
        • – Budgeteingabe bis 31. Oktober
        • – Revidierter Jahresabschluss bis 15. März
        • – Kennzahlen nach Vorgaben des Vorstandes bis 31. Juli
        • – Einhaltung der Zewo-Vorgaben
      • Jahresbericht: Lieferung der operativen Inhalte bis 15. April
      • Verbindung zur Tandemgruppe Solothurn und Umgebung

      Die Tätigkeiten innerhalb dieser Schwerpunkte sowie weitere Aktivitäten werden in den Jahreszielen festgehalten, der Trägerschaft unterbreitet und alljährlich von der Stellenleitung und vom Vorstand gemeinsam begutachtet.
    3. Zielgruppen

      Sehbehinderte aus dem Kanton Solothurn und Umgebung in allen Altersgruppen (in der Regel nach der Schulpflicht) und in jedem Grad der Behinderung, sowie deren Familien, Begleitpersonen und ArbeitgeberInnen und/oder Bildungsinstitutionen.
    4. Arbeit der Fachstelle

      Die Fachstelle arbeitet mit variablen Stellenprozenten, aufgeteilt entsprechend den Aufgaben des Leistungsauftrages BSV in beraterische und verwalterische (Planung, Administration, Statistik, Rechnungswesen) Tätigkeiten. Im Rahmen des Budgets muss die personelle Entwicklung der Stelle verbindlich festgehalten werden.
    5. Die Mitarbeitenden

      Das Team der Fachstelle wird durch die Stellenleitung geführt. Deren Kompetenzen sind im Stellenbeschrieb/Pflichtenheft festgehalten. Die Stellenleitung ist für die operativen Geschäfte verantwortlich und AnsprechpartnerIn für die Trägerschaft, die Öffentlichkeit und für die Mitarbeitenden. Die Mitarbeitenden haben bei der Trägerschaft Beschwerderecht.

      Die Anstellungs- und Kündigungskompetenz liegt bei der Stellenleitung. Sie ist auch verantwortlich für die Förderung der Mitarbeitenden und der Praktikanten und Praktikantinnen.

      Die Stellenleitung ist zusammen mit den Mitarbeitenden für die Umsetzung des Leistungsauftrages in quantitativer und qualitativer Hinsicht verantwortlich.

      Bei jährlichen Mitarbeitendengesprächen werden die Erfüllung des Pflichtenheftes und des Leistungsauftrages und das Verhalten besprochen. Die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht und respektieren in Bezug auf die KlientInnen-Arbeit den Datenschutz.

      Die Stellenleitung muss an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Die Mitarbeitenden können in den Vorstand, in die Ressorts und in die Arbeitsgruppen zur Mitarbeit einbezogen werden.
    6. Weiterbildung, Ausbildungen und Supervisionen, Praxisberatung

      Die Teilnahme an Teamsitzungen, internen und externen Weiterbildungen ist für die Mitarbeitenden verbindlich.
      Die nötigen Mittel für Weiterbildungen, Supervision und/oder Teamtage werden von der Trägerschaft im Jahresbudget bewilligt.
      Die Kompetenzen zur gerechten Verteilung dieser Ressourcen liegen bei der Stellenleitung.
      Länger dauernde, kostenaufwändige Fachausbildungen können auf Antrag von der Trägerschaft bewilligt werden.
      Dabei sind die Bedingungen klar zu regeln (finanzielle Beteiligung, Vereinbarung über eine zeitliche Ausdehnung des Arbeitsverhältnisses etc.)
    7. Teamarbeit und Teamentwicklung

      Gegenseitige Unterstützung und transparente Arbeitsweise sind Voraussetzung für eine effiziente und konstruktive Teamarbeit. Gegenseitige Vertretungen sind zu koordinieren und abzusprechen.
      Die Pflege der "Corporate Identity" ist unabdingbarer Bestandteil in der Zusammenarbeit zwischen Vorstand, den Mitarbeitenden, Vereinsmitgliedern und KlientInnen.
      Die strategischen und operativen Organe sollen jährlich den Entwicklungsprozess in fachlicher und kooperativer Hinsicht entsprechend dem Leitbild überprüfen.
    8. Finanzen

      Die Fachstelle erstellt jährlich ein Budget (Betrieb und Investitionen) gemäss Anlageplan. Dieses wird durch die Trägerschaft geprüft und genehmigt. Das Umsetzen und Einhalten des genehmigten Budgets ist in der Kompetenz der Stellenleitung.
    9. Dauer

      Der Leistungsauftrag ist für die Jahre 2011 bis und mit 2014 gültig.


  2. Aufgaben der Trägerschaft

    • Die Trägerschaft ist das vorgesetzte Organ der Fachstelle und Rekursinstanz der Mitarbeitenden.
    • Die Trägerschaft übernimmt die Aufgaben des Arbeitgebers gegenüber der Stellenleitung
    • Sie erteilt den Leistungsauftrag an die Stelle
    • Sie erlässt Reglemente (u.a. Personal- und Lohnreglement)
    • Sie erlässt das Leitbild
    • Sie genehmigt und überprüft die Jahresplanung und veranlasst ein regelmässiges Controlling
    • Sie organisiert für die Fachstelle die notwendigen finanziellen Mittel und überprüft deren wirtschaftliche Verwendung
    • Sie stellt der Fachstelle geeignete Räumlichkeiten und die Infrastruktur zur Verfügung
    • Öffentlichkeitsarbeit: Zusammen mit der Fachstelle (Lufeb) sensibilisiert sie die Öffentlichkeit für die Anliegen der Sehbehinderten.

Vom Vorstand am 28. Juni 2011 genehmigt.

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Letzte Aktualisierung: 21. November 2017 | © Fokus-plus | info@fokus-plus.ch | Barrierefreie Website Qualität AA plus zertifiziert durch Zugang für alle Zertifikat Barrierefreie Internetseite